Stadthaus Schwerin
sozial und wirtschaftlich entscheiden

meint Einzelkandidat Peter Kuhlmann

in der Schweriner Stadtvertretung
Rathaus Schwerin

Eingemeindungen – Als Geograf ist die Urbanisierung, also u. a. die Ausweitung städtischer Gebiete, für mich ein normaler Prozess, der auf der gesamten Welt abläuft und auch um Schwerin in Mecklenburg keinen Bogen macht. Als ehemaliger Angestellter einer Gemeinde aus dem Umland meiner Heimatstadt, in der die Gemeindevertreter seit vielen Jahren sparsam und verantwortungsbewusst mit den kommunalen Finanzen umgehen, kann ich die Bedenken aller Umlandgemeinden sehr gut verstehen. Geduldige vertrauensbildende Gespräche werden wohl für viele Jahre unsere Aufgabe sein, nachdem das Porzellan einer politischen Lösung zerschlagen scheint. Für unterstützenswert halte ich gegenwärtig die Überlegung, die Preise für in Schwerin vorgehaltene Dienstleistungen und Angebote in Kultur und Bildung zwischen Schwerinern und Nichtschwerinern zu differenzieren für alle die Bereiche, in denen es keinen territorialen Finanzausgleich gibt.

Schulnetzplanung – Etwas vereinfacht gesagt: Kontinuität bitte. Eltern und Schüler sollten für 5 bis 10 Jahre planen können, Bau- und Investitionskredite rechnet man mindestens für ein Jahrzehnt, Berufswege – auch als Lehrer – möchte man wohl noch länger im Blick haben. Soviel Grundschulen wie wir uns leisten können. ...

Gramkow oder Timm – bei dieser Entscheidung hat mich am meisten bewegt, dass Schwerin und die Städte Mecklenburg-Vorpommerns, um wieder einen kompetenten und vernünftigen OB für die Landeshauptstadt zu bekommen, in jedem Falle einen erfahrenen Landtagsabgeordneten verlieren würden. Beide Nachrücker waren eher dem ländlichen Raum zuzuordnen und damit hat sich das Kräfteverhältnis in der Situation, dass Regelungen zu den Stadt-Umland-Beziehungen in unserem Bundesland getroffen werden müssen, nicht verbessert. Skeptisch macht mich, welche Detailaufgaben via Medien der gewählten OB als „Chefsache“ zuzudiktieren versucht werden, die Stadtverwaltung verfügt nach meiner Beobachtung über eine Vielzahl qualifizierter und motivierter Mitarbeiter, die in ihren Fachgebieten Vorschläge erarbeiten können und sollen, um sie der Stadtvertretung zur Entscheidung vorzulegen. Chefsache sind für mich immer Personalfragen, Finanzierbarkeit/Wirtschaftlichkeit und Öffentlichkeitsarbeit sowie Entscheidungsfähigkeit in Situationen, die keinen großen Beratungsspielraum lassen.

NPD-Kandidaten für die Stadtvertretung? - Es gibt genügend Demokraten, die sich für unsere Stadt engagieren wollen. Auch aus Unzufriedenheit und Protest müssen keine Mitglieder einer Organisation gewählt werden, die im deutlichen Verdacht der Verfassungsfeindlichkeit steht.

belasso (Sieben-Seen-Sportpark) – Ein Verkauf der Einrichtung an einen privaten Investor mit einem überzeugenden Konzept und mit einem Kaufpreis, der die Aufwendungen der Stadt ein wenig ausgleicht, würde an meiner Stimme nicht scheitern. Die meisten Angebote eines solchen Sportparks zählen für mich nicht zu den ....
 

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