Stadthaus Schwerin
sozial und wirtschaftlich entscheiden

meint Einzelkandidat Peter Kuhlmann

in der Schweriner Stadtvertretung
Rathaus Schwerin

 Marienplatz-Galerie – Elf Jahre im Außendienst haben mir gezeigt, welch zum Teil gravierende Auswirkungen Entscheidungen für oder gegen Handelsstandorte, Umgehungsstraßen oder Gewerbegebiete für Kommunen entstehen lassen. Meine Unterstützung hätte dieses Projekt nie bekommen. Im Kern wurde hier eine langfristige Grundstücksspekulation belohnt, obwohl Studien die Kontraproduktivität für die Entwicklung von Handel und Gewerbe in Schwerin belegen und die meisten der Gebäude laut Beurteilung des Bauministeriums als erhaltenswert anzusehen waren. Wenn gerne mit Wismar verglichen wird und wirklich niemand in die Häuser investieren konnte – eine Erweiterung innerstädtischen Freiraumes fehlte mir bei den diskutierten Alternativen, wo wir mit Marienplatz, Markt und Alter Garten drei nicht verbundene zentrale Plätze haben und keiner davon nennenswert mit Bäumen glänzt. Chance vertan für hundert(e) Jahre! Gar nichts halte ich davon, dem Baudezernenten des Jahres 2008 den Schwarzen Peter zuzuschieben, der nach Jahren, ja einem Jahrzehnt Hängepartie die Situation einer Entscheidung zugeführt hat. Gleichzeitig Radfahrern wenig Freiraum in unserer Innenstadt zuzugestehen, aber mit der Passage mehr Transporte und mehr Kfz in die City zu holen, halte ich für besonders bedenklich.
Wenn A gesagt wird, muss auch B folgen: Nachdem das Center am 12.Mai 2011 geöffnet hat, werde ich zukünftig alles unterstützen, was eine wirksame Arbeit des Hauses ermöglicht: günstigen ÖPNV, der die Dienstleistungen für die Bewohner aller Stadtteile nutzbar macht, strikte und e i n d e u t i g e Verkehrsregelungen auf allen Zufahrten, konsequentes Marketing im Wettbewerb mit einer Reihe von Städten des näheren und weiteren Umlandes.

Der Poller am Pfaffenteich ist überflüssig. Eine zeitweilige Absperrung zu besonderen Veranstaltungen auf der Pfaffenteichtreppe reicht allemal. Wer mit einem Fahrzeug aus der oberen Stadthälfte in die Schelfstadt muß, fährt Umwege und trifft in der Verkehrsführung dann auch noch auf Einbahnstrassen in Gegenrichtung. Stellen Sie sich den Jungfernstieg in Hamburg ständig gesperrt vor - und dort flanieren weitaus größere Menschenmengen. Unfallfrei.
 

[Start] [aktuell] [meine Stimme] [Vita] [Kontakt] [Schwerin ist]